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Weltdiabetestag 2017 im Zeichen der Frau

Weltdiabetstag ganz im Zeichen der Frau
iStock ©Portra

Mit dem Motto „Our Right to a healthy Future – Frauen und Diabetes – unser Recht auf eine gesunde Zukunft“ findet auch dieses Jahr am 14. November 2017 wieder der Weltdiabetestag statt.

Der Weltdiabetestag wird seit 1991 von der Internationalen Diabetes Föderation und der Weltgesundheitsorganisation durchgeführt. Jedes Jahr findet er unter einem anderen Motto statt, wobei überall auf der Welt an diesem Tag Aktionen stattfinden, die zur Aufklärung zum Thema Diabetes beitragen.

Das Ziel der diesjährigen Kampagne ist ein gleichberechtigter Zugang zu Diabetesmedikamenten für Frauen und Schulungen für eine optimale Diabetestherapie. Laut Informationen der Internationalen Diabetes Föderation leidet eine unter 10 Frauen an Diabetes. Warum sind die Aufklärung über das Thema Diabetes und ein gesicherter Zugang zu einer guten Therapie so wichtig?

Wir klären euch kurz und knapp über das Thema Diabetes auf.

Diabetes mellitus Typ 1

Bei Typ 1 der Diabetes mellitus Erkrankung handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Hierbei werden vom eigenen Körper insulinproduzierende Zellen des Körpers zerstört. Dies ist sehr gefährlich für den Körper, denn Insulin wird für den Transport des Blutzuckers aus dem Blut in die Zellen benötigt. Ohne Insulin gelangt kein Blutzucker in die Zellen. In den Zellen fehlt also Zucker, der für ihre Energiegewinnung sehr wichtig ist. Zugleich ist die Zuckerkontenzration im Blut erhöht, was auch schädlich ist.

Diabetes mellitus Typ 2

Bei Diabetes mellitus Typ 2 handelt es sich nicht um eine Autoimmunerkrankung. Hier sind die insulinproduzierenden Zellen meist noch intakt und produzieren ausreichend Insulin. Die Betroffenen sind fast immer übergewichtige Menschen, deren Körper im Laufe der Jahre jedoch eine Insulinresistenz entwickelt hat. Dies bedeutet, dass die Zellen auf Insulin nur noch schlecht reagieren. Obwohl eigentlich genug Insulin vorhanden ist, kommt es dann zu einer unzureichenden Zufuhr von Zucker in die Zellen. Der Blutzuckerspiegel im Blut steigt.

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leiden ca. 7,2% der Erwachsenen im Alter von 18 bis 79 Jahren unter Diabetes mellitus. Dabei ist der größte Teil an Typ 2 erkrankt.

Auf lange Sicht kann unbehandeltes Diabetes Typ 2 zu schweren Gesundheitsschäden führen. Diabetes Typ 1 kann unbehandelt sogar kurzfristig zu lebensbedrohlichen Symptomen führen. Daher sind Aufklärung und ein gesicherter Zugang zu einer guten Therapie sehr wichtig.

Die grundlegenden Stoffwechselstörungen bei Diabetes führen dazu, dass Diabetiker auch oft zu den Risikogruppen für andere Erkrankungen, wie Herzkreislauferkrankungen oder Erkrankungen der Niere gehören. Zudem sind sie anfällig für bestimmte Formen des Nährstoffmangels, da durch die erhöhte Aktivität der Nieren zur Ausscheidung von überschüssigem Blutzucker mit dem Urin auch Mikronährstoffe, wie beispielsweise Zink verloren gehen. Diabetiker leiden deswegen oft unter Zinkmangel.

Du willst mehr erfahren?

Wichtiges zum Thema Nährstoffmangel und Mangelerscheinungen kannst du bei apothekia lernen, zum Beispiel im Grundmodul Mangelerscheinungen oder dem Aufbaumodul Zinkmangel.

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