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Teaser-Grafik für das apothekia-Verkaufsmodul Wortie
Wortie® Verkauf

Je früher Warzen behandelt werden, desto schneller zeigen sich Erfolge. Für deine Kunden hat das Vereisen der Warze dabei den Vorteil, dass sie die Warze nicht mehrere Tage lang regelmäßig behandeln müssen und trotzdem bald Ergebnisse sehen.

Fachwissen sammeln

Im Verkaufsmodul Wortie® erhältst du alle beratungsrelevanten Informationen zu Wortie® und Wortie® Intense sowie nützliche Beratungsbeispiele für den HV.

Das Modul baut auf dem Produktmodul Wortie® auf. In diesem lernst du die Wortie®-Produktfamilie kennen und erfährst das Wichtigste zur Krotherypie mit Wortie®.

Medizinwissen als Basis

Damit dein Produkt- und Verkaufswissen auf einer soliden Basis stehen, gibt es natürlich auch hier neutrales Medizinwissen zur Indikation.

Dieses kannst du im Grundmodul Hauterkrankungen und dem Aufbaumodul Warzen erwerben.

Teaser-Grafik zum Verkaufsmodul Wortie
Wortie® spezial Verkauf

Trotz ihres Namens sind Stielwarzen keine echten Warzen, da sie nicht durch eine Infektion mit Viren entstehen. Obwohl sie harmlos sind und aus medizinischer Sicht nicht entfernt werden müssen, stören sich viele Menschen an ihnen und wollen sie loswerden. Einige Kunden kommen dann direkt zu dir in die Apotheke.

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Wortie® spezial entfernt Stielwarzen gezielt und effektiv durch Vereisen. Die Anwendung kann dabei einfach zu Hause stattfinden. Im Verkaufsmodul Wortie® spezial zeigen wir dir, wie du Kunden mit Stielwarzen zu Wortie spezial beraten kannst.

Das Modul baut auf dem Produktmodul Wortie® auf. In diesem lernst du die Wortie®-Produktfamilie kennen und erfährst das Wichtigste zur Krotherypie mit Wortie®.

Medizinwissen als Basis

Damit dein Produkt- und Verkaufswissen auf einer soliden Basis stehen, gibt es natürlich auch hier neutrales Medizinwissen zur Indikation.

Dieses kannst du im Grundmodul Hauterkrankungen und dem Aufbaumodul Warzen erwerben.

Teaser-Grafik zum apothekia-Produktmodul Wortie
Wortie®

Dornwarzen, Dellwarzen, Pinselwarzen, gewöhnliche Warzen – die Hautwucherungen können viele Formen annehmen. Betroffene wissen oft nicht, dass die meisten Warzen sehr ansteckend sind. Denn diese gutartigen Hautwucherungen werden durch Viren verursacht.

Es gibt damit gute Gründe, Warzen zu entfernen. Eine Methode, die auch von Hautärzten eingesetzt wird, ist die Vereisung von Warzen.

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Mit den Produkten von Wortie ist eine punktgenaue Kryotherapie auch zuhause möglich. Im Produktmodul Wortie® lernst du die Wortie®-Produktfamilie kennen. Du erfährst, was Wortie®, Wortie® Intense und Wortie® spezial auszeichnet und bei welchen unterschiedlichen Warzentypen sie jeweils zum Einsatz kommen.
Wenn du dein Beratungswissen im Anschluss ausbauen und noch mehr wertvolle Prämienpunkte sammeln willst, kannst du dies im Verkaufsmodul Wortie® spezial sowie im Verkaufsmodul Wortie® tun.

 

Medizinwissen als Basis

Damit dein Produkt- und Verkaufswissen auf einer soliden Basis steht, gibt es natürlich auch hier neutrales Medizinwissen zur Indikation.

Dieses erwirbst du im Grundmodul Hauterkrankungen sowie im anschließendem Aufbaumodul Warzen .

MediGel® Wundreinigungsspray

Kratzer, Platz- und Schürfwunden, Schnitte oder leichte Verbrennungen gehören zu den kleinen Alltags-Notfällen. Solche Verletzungen erfordern eine schnelle Versorgung, um gut und unkompliziert abheilen zu können. Der erste Schritt besteht dabei darin, die Wunde von Mikroorganismen und Verunreinigungen zu befreien.

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MediGel® Wundreinigungsspray reinigt und dekontaminiert Wunden auf schonende Art und unterstützt gleichzeitig die Wundheilung. Im Produktmodul MediGel Wundreinigungsspray  lernst dieses neue Mitglied der MediGel®-Produktfamilie und seine Wirkweise kennen.

Medizinwissen als Basis

Damit dein Produktwissen auf einer soliden Basis steht, kannst du dich bei uns auch zu den Themen Wundbehandlung und Feuchte Wundbehandlung fortbilden. Dieses Wissen findest du im Grundmodul Wundbehandlung und dem Aufbaumodul Feuchte Wundbehandlung.

Willst du mehr…?

Zur MediGel®-Produkfamilie gibt es bei apothekia® außerdem noch:

Produktmodul MediGel Schnelle Wundheilung

Verkaufsmodul MediGel Schnelle Wundheilung

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Hautpflege Winter
Hautpflege im Winter

Das Jahr neigt sich wieder einmal dem Ende zu. Die Tage werden kürzer und vor allem werden sie kälter. Für unsere Haut sind die kalten Temperaturen eine Härteprobe. Sie wird zunehmend trockener und spröde. Meist kommen weitere Unannehmlichkeiten hinzu wie Spannungsgefühle, Juckreiz und rissige Stellen. Warum die Haut besonders im Winter trocken und spröde wird und wie man dem Austrocknen entgegenwirken kann, erfährst du hier.

Ursachen von trockener Haut im Winter

Bei den kalten Temperaturen draußen zieht es die Menschen häufiger ins Warme, entweder in die eigene geheizte Wohnung oder in die nächsten Cafés. Doch der ständige Wechsel zwischen trockener Heizungsluft und eisiger Kälte, setzt der Haut zu und trocknet sie aus. Durch die Trockenheit wird die Schutzschicht der Haut poröser und durchlässiger, sodass vermehrt Wasser austreten kann. Zudem ziehen sich bei Kälte die Blutgefäße zusammen, um die Wärme zu speichern. Hierbei wird die Haut schlechter durchblutet und somit auch mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Hinzu kommt, dass die oberste Hautschicht sich dann nur noch sehr langsam erneuert, so dass die Haut empfänglicher für äußere Einflüsse, wie Pilze, Bakterien und Schadstoffe wird. Auch der Fettfilm wird dünner und durchlässiger, da bei der Kälte die Talgdrüsen weniger Talg produzieren und dieser sich auch nur langsamer verteilen kann. Es kann sogar dazu kommen, dass die Haut die Fettproduktion komplett einstellt, so dass die Feuchtigkeit auf der Hautoberfläche noch schneller verdunstet.

Natürlicher Hautschutz

Im Idealzustand enthält die oberste Hautschicht verschiedene Bestandteile, die die Haut vor äußeren Einflüssen schützen und Wasserverlust verhindern. Dazu zählen die Korneozyten. Das sind tote und verhornte Zellen, die fest miteinander verklebt sind und die Haut dadurch abdichten. Zudem verfügt die Haut über eigene natürliche Feuchthaltefaktoren, wie Milchsäure, Aminosäuren und Harnstoff, die das Wasser in der Haut binden. Hinzu kommt der eigene Fettfilm der Haut, der vor weiterem Feuchtigkeitsverlust schützt. Während der kalten Wintertage ist der natürliche Schutz jedoch geschwächt. Er kann aber durch die richtige Pflege unterstützt werden.

Hautpflege im Winter
Fetthaltige Creme

Eine fetthaltige Creme liefert der Haut einen Nachschub an Fett und vor allem Feuchtigkeit. Menschen, die zu besonders trockener Haut neigen, sollten sich mehrmals täglich eincremen. Hierbei darf ruhig zu einer fetthaltigeren Creme als im Sommer gegriffen werden.

Sanfte und seifenfreie Reinigung

Um der Haut keine weitere Feuchtigkeit zu entziehen, empfehlen sich sanfte Reinigungsprodukte, also keine Produkte wie Seifen, alkoholhaltiges Gesichtswasser oder Peelings. Das genutzte Reinigungsprodukt sollte dem pH-Wert der Haut (5,5) angepasst sein.

Raumklima

Eine höhere Luftfeuchtigkeit im Raum wirkt Trockenheit und Reizungen der Haut entgegen. Dazu empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften und die Befeuchtung der Luft, zum Bespiel mit einem feuchten Handtuch oder Zimmerpflanzen.

Innere Faktoren

Die Haut lässt sich auch durch Innere Faktoren stärken. Ausreichend viel trinken versorgt die Haut mit zusätzlicher Feuchtigkeit. Auch durch eine ausgewogene Ernährung kann die Haut mit zusätzlichen Vitaminen und Feuchtigkeit genährt werden.

Was es zu vermeiden gilt: heißes Duschen

Allzu häufiges, langes und heißes Duschen strapaziert die Haut und trocknet diese aus. Nach dem Duschen sollte man sich auch nicht zu fest mit dem Handtuch abrubbeln, sondern besser abtupfen. Es empfiehlt sich außerdem die Haut nach dem Duschen direkt einzucremen, so dass der Fettfilm der Creme Feuchtigkeit speichern kann.

Lippenpflege im Winter

Die Lippen benötigen besondere Pflege, da sie durch die fehlenden Talg- und Schweißdrüsen nicht ausreichend Feuchtigkeit selbstständig produzieren können und zudem keinen schützenden Fettfilm besitzen. Bei so dünner Haut wie den Lippen fehlt außerdem die grobe Hornschicht, die zur Abdichtung der Haut zuständig ist. Das Resultat: Die Lippen werden schnell spröde. Ein pflegender Lippenbalsam oder Pflegestift kann den trockenen Lippen entgegenwirken.

Worauf man verzichten sollte ist das Ablecken der Lippen. Auch wenn das Anfeuchten der Lippen kurzfristige Linderung gegen Spannungsgefühle verschafft, so verschlechtert es langfristig den Zustand der Lippen. Denn wenn der Speichel schließlich verdunstet, wird zusätzliche Feuchtigkeit abgegeben und die Haut wird noch trockener als zuvor. Besonders bei kalten Temperaturen springen die Lippen so leicht auf.

Willst du mehr erfahren?

In unserem Aufbaumodul Trockene Haut erfährst du mehr zum Thema trockene Haut.

Quellen:

Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e. V. (ADK) (letzter Bearbeitungsstand 13.10.2017)
Online-Informationen der Apotheken Umschau (Abrufdatum 07.11.2018)
Online-Informationen der Apotheken Umschau (Abrufdatum 07.11.2018)
Deutsche Haut- und Allergiehilfe (Abrufdatum 12.11.2018)

Asiatische Tigermücke
Klimawandel erhöht das Risiko für Mückenstiche und Zeckenbisse

Der Klimawandel bringt warmes Wetter in unsere Breiten. Milde Winter und T-Shirt-Temperaturen im Mai werden oft mit einem zwinkernden Auge als die „angenehme Seite“ des Klimawandels bezeichnet. Über die globale Erwärmung freuen sich aber auch andere: Zecken und Stechmücken.

Zecken-Sommer 2018

„Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben.“, warnt beispielsweise Dr. Gerhard Dobler vom Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF). Er beruft sich dabei auf seine eigene Forschung sowie die Daten des Vorhersage-Tools der Veterinärmedizinischen Universität in Wien. Dieses Tool kann anhand verschiedener Daten, wie beispielsweise der Temperaturen der letzten Jahre und der Zahl der Wirtstiere schon im Winter vorhersagen, wie viele Zecken im darauffolgenden Sommer zu erwarten sind. Doblers Team selbst erfasst systematisch die Zahl der hungrigen Blutsauger durch Sammlungen in freier Wildbahn. Für das Jahr 2018 fasst der Experte seinen Befund wie folgt zusammen: „Wir haben die höchste Zahl von Zecken, die wir seit Beginn der Untersuchungen gesammelt haben – gut für die Zecken, schlecht für uns.“

Das Risiko bei einem Aufenthalt im Freien von einer Zecke gebissen zu werden ist also höher, weil es deutlich mehr Zecken gibt. Während Zecken früher oft vor allem auf hohen Gräsern und Sträuchern in der „wilden“ Natur zu finden waren, treten sie in letzter Zeit auch immer öfter in städtischen Grünanlagen auf. Das verstärkte Auftreten von Zecken erhöht gleichzeitig die Gefahr, sich durch Zecken mit Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis anzustecken. Je nach Region geht man beispielsweise davon aus, dass 10 bis 30 % der Zecken Überträger der Borreliose sind.

Infektionsrisiko durch Mücken steigt

Aber auch aus der Luft droht Gefahr. In einer Meldung warnt die Kaufmännische Krankenkasse vor Stechmücken. Das warme Frühjahr hat diesen Insekten Aufwind beschwert. Sie sind in besonders großen Zahlen unterwegs und haben es auf menschliches Blut abgesehen. Der Trend zu höheren Temperaturen führt auch dazu, dass sich gefährliche Mückenarten wie die asiatische Tigermücke weiter ausbreiten. Diese ursprünglich in Asien heimische Art kann durch ihre Stiche unter anderem Dengue- und Gelbfieber übertragen. Bereits 2016 wurden dem Robert Koch Institut mehr Dengue-Fälle gemeldet als je zuvor.

Insgesamt ist die Gefahr, sich in Deutschland anzustecken derzeit noch gering, aber auch die Stiche heimischer Arten können Komplikationen verursachen. Dazu zählen einerseits allergische Reaktionen und andererseits Entzündungen der Einstichstelle. Zu Entzündungen kommt es, wenn der Teufelskreis aus Jucken und Kratzen eskaliert. Der Mückenstich verursacht zunächst leichten Juckreiz. Sich zu kratzen hilft kurzfristig, mittelfristig verstärkt es den Juckreiz aber. Es entstehen kleine Verletzungen in der Haut, die eine perfekte Eintrittspforte für Keime darstellen.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

„Nicht kratzen!“ ist bei Mückenstichen ein entsprechend guter Rat. Noch besser ist es aber, gar nicht erst gestochen zu werden. Das gelingt einerseits mit mechanischem Schutz, also langer, heller Kleidung sowie Moskitonetzen und Fliegengittern, und andererseits mit Insektenabwehrmitteln, sogenannten Repellents.

Einer der bekanntesten Wirkstoffe ist Diethyltoluamid (DEET). Dieser Klassiker der Reisemedizin ist bezüglich seiner Schutzwirkung zwar als Goldstandard gesetzt, hat allerdings den Nachteil, dass er relativ aggressiv sein kann. Deshalb ist DEET für Kinder unter 3 Jahren und Schwangere nicht geeignet. Es reizt zudem Augen und Schleimhäute und kann Kleidung und Kunststoffe angreifen.

Für alle, die nicht auf schwere Geschütze, sondern auf verträglichen Mückenschutz für die ganze Familie setzen, gibt es Alternativen. Icaridin (früher Picaridin genannt) und PMD (p-Menthan-3,8-diol, bzw. Eucalyptus citriodora Öl) bewähren sich vergleichbar gut gegen heimische und tropische Mücken und Zecken. Icaridin gilt genau wie DEET als tropentauglich. Es wird als etwas hautverträglicher angesehen und greift keine Kunststoffe an. Bei Kindern unter 2 Jahren sollte es nicht angewendet werden. Das Biozid PMD wird aus den Blättern des Zitroneneukalyptus gewonnen. Es ist eines der wenigen pflanzlichen Mittel, dessen Wirksamkeit mit konventionellen Mitteln wie DEET oder Icaridin vergleichbar ist. Aufgrund der guten Verträglichkeit kann es bereits bei Kindern ab 1 Jahr angewendet werden. In Kanada wird es beispielsweise als Alternative für Menschen empfohlen, die allergisch auf konventionelle Repellents reagieren.

Stiche behandeln

Dass wir Insektenschutz brauchen, bemerken wir manchmal erst, nachdem wir gestochen wurden. Vielleicht war uns nicht bewusst, dass am Abend auch Stechmücken auf die Grillparty kommen. Vielleicht erweisen sich lange Kleidungsstücke wider alle Erwartung doch nicht als ausreichender Schutz. Das ist oft der Fall, wenn Zecken einen Weg in die Hosenbeine finden oder besonders aggressive Mücken einfach durch enganliegende, leichte Kleidung hindurch stechen.

Für Zecken gilt, dass sie möglichst früh gezogen werden müssen, ohne dass sie Speichel in die Bisswunde abgeben oder ihre Beißwerkzeuge in der Haut hängen bleiben. Wie das geht, verraten wir hier.

Bei der Versorgung von Mückenstichen gibt es unterschiedliche Ansätze.

Wärme: Sogenannte Stichheiler bieten Soforthilfe. Dabei handelt es sich um kleine Geräte mit einem stumpfen Ende, das auf Knopfdruck etwa 50 Grad heiß wird. Dieses Ende wird auf den Mückenstich gedrückt. Die Juckreiz-verursachenden Eiweiße aus dem Mückenspeichel werden durch die Hitze unschädlich gemacht. Gleichzeitig hemmt die Hitze auch die Histamin-Reaktion im Gewerbe. In Folge lassen sowohl der Juckreiz als auch die Schmerzen und die Schwellung nach.

Kälte: Insektenstiche zu kühlen ist ähnlich hilfreich. Dabei können Kompressen zum Einsatz kommen oder kühlend wirkende Gels oder Salben. Diese enthalten oft zusätzliche Wirkstoffe, die die Stichsymptome lindern helfen.

Antihistaminika und Hydrokortison: Die topische Behandlung mit Antihistaminika oder Hydrocortisonacetat hemmt die Entzündungsreaktion an der Einstichstelle. Beide Wirkstoffe helfen gegen Juckreiz und Quaddelbildung. In den Konzentrationen 0,25 % und 0,5% ist Hydrocortisonacetat dabei verschreibungsfrei.

Zusammengefasst

Die globale Erwärmung schafft in unseren Bereiten Bedingungen, unter denen sich Stechmücken und Zecken gut vermehren können. Wo es mehr Blutsauger gibt, steigt natürlich auch das Stichrisiko. Es gibt aber Einiges was wir tun können, um nicht gestochen zu werden. Wenn der Insektenschutz umgangen oder vergessen wird, können die akuten Stichfolgen auch mit unterschiedlichen Mitteln und Wirkstoffen behandelt werden.

Willst du mehr wissen?

Als PTA kannst du im apothekia® Lernportal noch mehr zu diesem Thema erfahren. Im neutralen Lernmodul Insektenstiche erfährst du, welche Arten von Insektenstichen es gibt, welche Symptome sie auslösen und wie man sie behandelt. Passendes Produkt- und Beratungswissen findest du im Produktmodul Soventol® Insektenstiche & Co.

Du bist noch nicht angemeldet? Dann registriere dich jetzt kostenlos und genieße viele Vorteile – mehr Infos findest du hier.

Ladival®

Die meisten Menschen genießen es, im Frühjahr, im Sommer und im Urlaub in die Sonne zu gehen. Licht und Wärme tun uns gut. Was dabei nicht fehlen darf, ist der richtige Sonnenschutz ‒ denn jeder Sonnenbrand ist einer zuviel.

Fachwissen sammeln

Im Produktmodul Ladival® lernst du, welche verschiedenen Ansprüche Kunden beim Thema Sonnenschutz haben. Du erfährst Wichtiges über die Kombination aus bester Hautverträglichkeit und 3-fachem Zellschutz, die den puren Sonnenschutz von Ladival auszeichnet. Weiterhin lernst du, welche Produkte des Ladival-Sortiments für verschiedene Hauttypen, wie allergische oder trockene Haut besonders geeignet sind. Mit Ladival steht dir somit für jeden Anspruch ein passendes Produkt zur Verfügung.

 

Medizinwissen als Basis

Damit dein Produktwissen auf einer soliden Basis steht, gibt es natürlich auch hier neutrales Fachwissen zu Sonnenschutz. Dieses kannst du im Aufbaumodul Sonnenschutz erwerben.

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Symbolbild Sonnenbrand mit sehr rotem Urlauber am Strand
Sonnenbrand: Verbrannt und jetzt?

Ohne Sonnenschutz nicht in die Sommersonne. Diese Regel kennen die meisten. Viele beherzigen sie auch. Trotzdem gaben bei einer Forsa-Umfrage vier von zehn Deutschen an, mindestens einmal im Jahr einen Sonnenbrand zu haben. In diesem Beitrag wollen wir einen Blick darauf werfen, was passiert, wenn der Sonnenschutz nicht ausreichend war und wie ein Sonnenbrand behandelt werden kann.

Zu spät…

Gerade bei hellen Hauttypen genügt schon eine halbe Stunde Unachtsamkeit in Sachen Sonnenschutz, damit es zu spät ist. Die Folgen eines zu langen Aufenthalts in der Sonne hat so gut wie jeder schon einmal am eigenen Leib erfahren: Heiße, gerötete Haut, Schmerzen und Juckreiz. In schweren Fällen kommt es zusätzlich zu Schwellungen und Blasen auf der Haut. Zudem können systemische Symptome wie Fieber, Übelkeit und Kreislaufbeschwerden auftreten. Diese können auch Anzeichen für einen Sonnenstich oder Hitzeschlag sein. Treten nach dem Aufenthalt in der Sonne Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen oder Schüttelfrost auf, ist das ein Alarmzeichen und ein Arzt sollte aufgesucht werden.

Was genau passiert bei einem Sonnenbrand?

Der Sonnenbrand heißt nicht nur so, sondern ist tatsächlich eine Verbrennung. Während bei einer normalen Verbrennung Hitze die Hautzellen schädigt, ist beim Sonnenbrand die Ultraviolettstrahlung (UV-Strahlung) verantwortlich. Im Gewebe werden als Reaktion auf die Sonnenschäden Entzündungsbotenstoffe freigesetzt. Die Entzündung wiederum verursacht binnen weniger Stunden die typischen Sonnenbrand-Symptome. Dabei liegt der Höhepunkt des akuten Sonnenbrands etwa 24 Stunden nachdem die Haut eine zu hohe UV-Strahlendosis abbekommen hat.
Wenn die akute Phase nach wenigen Tagen vorbei ist, kann es sein, dass die Haut sich von den inzwischen untergegangenen Zellen trennt. Dann „pellt“ sie sich. Ein großes Problem ist, dass sich die Haut dabei nie vollständig erholt. Bei jedem Sonnenbrand verursacht die Strahlung auch Schäden im Erbgut der Hautzellen. Dabei besteht das Risiko, dass die Schutzmechanismen des Körpers irgendwann versagen und die mutierten Zellen sich in Krebszellen verwandeln. Besonders gefährdet sind dabei Kinder, weil sich ihre Hautzellen durch das Wachstum besonders viel teilen und Fehler im Erbgut dadurch eher vervielfältigt werden.

Einen Sonnenbrand behandeln

Gegen das Krebsrisiko durch Sonnenbrand lässt sich leider im Nachhinein nichts machen. Die akuten Symptome können aber zum Glück gelindert werden. Wer sich einen Sonnenbrand zugezogen hat, sollte erst einmal viel trinken. Die gerötete Haut selbst kann gekühlt werden. Hierzu sind Kälte-Kompressen genauso geeignet, wie feuchte Umschläge, gekühlte Aprés-Sun-Lotion oder Quarkanwendungen. Von letzteren sollte allerdings abgesehen werden, wenn die Haut zu gereizt ist.
Gegen die Schmerzen können verschreibungsfreie Schmerzmittel aus der Hausapotheke, wie Ibuprofen oder ASS, genommen werden. Sie wirken nicht nur schmerzstillend, sondern auch entzündungshemmend.
Die Entzündung der Haut kann auch topisch behandelt werden. Hier kann der Arzneistoff Hydrocortison(-acetat) zum Einsatz kommen. Hydrocortison ist zur äußerlichen Anwendung in Konzentrationen von 0,25% und 0,5% von der Verschreibungspflicht freigestellt. Es lindert die Entzündungsreaktion direkt, sodass die Hauptsymptome Rötung, Schwellung, Erwärmung, Juckreiz und Schmerz gelindert werden. Durch die geringe Wirkstoffkonzentration und die topische Anwendung ist die Verträglichkeit im Allgemeinen sehr gut. Wichtig bei Sonnenbrand: Die richtige Darreichungsform. Da die Haut bei Sonnenbrand schmerzt und berührungsempfindlich ist, sind leichte Cremes, Gele oder ein Spray meist eine gute Wahl. Ein Spray kann sogar vollkommen kontaktlos und auch auf behaarter Haut gut angewendet werden. Nicht rezeptpflichtige Hydrocortisonprodukte helfen übrigens nicht nur bei Sonnenbrand, sondern auch bei Quallen- und Insektenstichen. Ähnlich wie Schmerzmittel und Sonnenschutz, werden sie als Bestandteil der Reiseapotheke empfohlen.
Schwere Sonnenbrände sind hingegen etwas, mit dem Betroffene zum Arzt gehen sollten. Dieser verschreibt im Ernstfall auch eine Behandlung mit systemischen Glucocortikoiden.

Fazit

Sonnenbrand ist häufig, aber keine Bagatelle. Jeder einzelne Sonnenbrand hinterlässt Spuren in der Haut. Ursache für die akuten Symptome des Sonnenbrands, allen voran die gerötete Haut, ist eine Entzündungsreaktion des Körpers. Diese lässt sich mit Hausmitteln sowie Mitteln aus der Apotheke gut behandeln. Deinen Kunden kannst du mit deiner Beratung also wortwörtlich helfen, ihre Haut zu retten.

Willst du mehr wissen?

Im Aufbaumodul Sonnenbrand  erhältst du weitere Informationen zu diesem Thema. In unserem Produktmodul Solventol® HydroCort stellen wir dir topische Präparate zur Behandlungen von Sonnenbrand und anderen entzündlichen Hautreaktionen vor.

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Quelle

Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH: Verhalten in Bezug auf Sonnenschutz (Stand Juli 2016) unter: https://www.dak.de/dak/download/forsa-ergebnisse-sonnenschutz-1829364.pdf, Abrufdatum: 06.07.2018

Symbolbild Quallenverbrennung
Quallenplage: Wenn Urlauber sich im Wasser verbrennen

Dass Mallorca vor wenigen Wochen wegen gefährlicher Gift-Quallen zeitweise seine Strände schließen musste, machte auch in Deutschland Schlagzeilen. Schließlich geht es hier um Deutschlands liebste Urlaubsinsel. Und was ist ein Strandurlaub ohne die Möglichkeit, im Meer schwimmen zu gehen? Inzwischen sind die Mallorquiner Strände wieder geöffnet. In der spanischen Zeitung El Mundo erklärte Meeresbiologe und Quallenexperte Josep Maria Gili, dass die Portugiesische Galeere (Physalia physalis), eine quallenartige Nesseltierart mit rund 20 Meter langen Tentakeln, wahrscheinlich nicht mehr an den Stränden auftauchen würde. Die aus vielen einzelnen Polypen bestehenden Lebensformen seien nämlich zu diesem Zeitpunkt im Jahr am Ende ihres Lebenszyklus‘ angelangt.

Immer mehr Quallen im Meer

Das Problem löst sich dadurch aber nur bedingt von selbst. Im Meer rund um die Balearen werden, so Gili, nämlich noch große Mengen an Leuchtquallen (Pelagia noctiluca), Segelquallen (Velella velella) und Lungenquallen (Rhizostoma pulmo) erwartet. Grund dafür sind die hohen Wassertemperaturen. Außerdem haben sich Quallen in den Weltmeeren in den letzten zwei Jahrzehnten massiv vermehrt. Auslöser sind der Klimawandel, aber auch die Überfischung. Wenn nämlich die quallenfressenden Fische weggefangen werden, bleiben viele Quallen übrig und können sich vermehren.
Quallen sind sehr einfache Lebewesen, die ohne Augen oder Gehirn auskommen. Man geht deshalb davon aus, dass sie nicht entscheiden, wohin sie schwimmen. Oft zieht sie die Strömung einfach mit. So kann es passieren, dass sie in Strandnähe getrieben oder sogar ans Ufer gespült werden. Badegäste sehen die toten Tiere dann als Glibberhaufen im Sand liegen.

Was passiert, wenn wir uns „vernesseln“

Manche Arten von Quallen sind im Wasser und zu Land gefährlich. Das Problem sind die Tentakel mit den vielen Nesselzellen. Diese Zellen sind wie kleine Sprengfallen aufgebaut. Wenn sie durch chemische Reize oder Berührungen ausgelöst werden, feuert jede Nesselzelle automatisch klebrige Fäden oder mikroskopische Giftharpunen mit Widerhaken ab. Eigentlich sind diese dazu da, kleine Meereslebewesen zu fangen, von denen die Qualle sich ernährt. Manche dieser Mikroharpunen können aber auch in die menschliche Haut eindringen. Das ist sehr schmerzhaft. Das Gift aus den Nesselzellen verursacht gleichzeitig Rötungen und Blasen. Zusätzlich kann es zu körperlichen Reaktionen kommen, im Extremfall zum anaphylaktischen Schock. Ein kleiner Trost ist, dass die Quallenarten mit tödlich starken Giften wie die Seewespe (Chironex fleckeri) nicht im Mittelmeer vorkommen. Touristen auf Mallorca sind vor ihnen sicher.

Erste Hilfe bei Quallen-Verbrennungen

Bei der Begegnung von Mensch und Qualle bleiben die Tentakel und Nesselfäden oft an der Haut kleben. Bevor die brennenden geröteten Stellen versorgt werden können, müssen diese erst einmal runter, um nicht noch mehr Schaden anzurichten. In den Tentakeln der Quallen befinden sich oft nämlich noch zahlreiche geladene Nesselzellen. Diese sind wie Blindgänger und müssen deshalb genauso behutsam behandelt werden. Werden sie zu fest angefasst oder etwa mit bloßen Händen oder einem Handtuch abgerubbelt, entladen sich die Nesselzellen. Dasselbe kann passieren, wenn versucht wird, die Verbrennung mit Süßwasser oder Alkohol abzuspülen. Die Nesselzelle merkt dann sozusagen, dass sie sich nicht mehr im Meer befindet und feuert. Deshalb ist es besser, eine Quallen-Verbrennung mit Meerwasser auszuspülen.

Die Tentakel selbst können mit einer Pinzette abgezupft werden. Ist keine zur Hand, kann auch trockener feiner Sand auf die Stelle gestreut werden. Die in Sand eingeschlossenen Quallenteile lassen sich dann mit einer Karte oder einer Kinderschaufel von der Haut kratzen. Für die Behandlung der Haut selbst sind antihistaminhaltige Salben geeignet.

Wenn jemand aber auf den Quallenstich stark allergisch reagiert oder größere Hautpartien betroffen sind, dann ist das ein Fall für die Notaufnahme.

Willst du mehr wissen?

In diesem kurzen Video (mit deutschen Untertiteln) lernst du mehr über Quallen und ihre besonderen Fähigkeiten.

Quellen:

Altmeyer P: Artikel: Dermatitis medusica in Altmeyers Enzyklopädie unter www.enzykloepaedie-dermatologie.de
Bartholomäus E: Reisemedizin: Was bei Kontakt mit Quallen zu beachten ist. In: Dtsch Arztebl 2009; 106(28-29): A-1438 / B-1226 / C-1194, online unter www.aerzteblatt.de
Erste Hilfe Zentrum Kiel: Feuerquallen unter: www.erste-hilfe-zentrum-kiel.de
Artikel: Cniden, in: Lexikon der Biologie, Heidelberg 1999 unter: www.spektrum.de

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